So wie wir wissen, dass sie irgendwo beeinträchtigt sind, wissen wir auch, dass sie dennoch über viele Möglichkeiten verfügen.
nach Besems und van Vugt
Psychotherapie für Menschen mit intellektueller und körperlicher Behinderung
Meine Grundphilosophie in der therapeutischen Arbeit basiert auf einer respektvollen, offenen und klaren Beziehung.
Durch vermehrte frustrierende, verunsichernde und traumatisiernde Erfahrungen (z.B. durch ständig an Grenzen stoßen, die andere Menschen nicht haben) und weniger Möglichkeiten zu Erfolgserlebnissen - auch im Kontakt mit anderen (Stigmatisierung) - haben viele Menschen mit Behinderung große Probleme mit ihren Gefühlen gut und passend umzugehen. Das führt zu einer Beeinträchtigung der Entwicklung und somit zu einer weiteren Verstärkung der schlechten Erfahrungen.
Die der therapeutischen Arbeit zugrunde liegende Idee ist meinen Klienten das Gefühl der Wirkfähigkeit zu vermitteln. Die psychotherapeutische Gruppe oder Einzelarbeit bietet die Möglichkeit, das Ich zu stärken, Verantwortung zurück zu gewinnen oder neu zu übernehmen, Fähigkeiten wieder zu finden oder zu entwickeln und die Kontaktmöglichkeiten mit anderen Menschen zu verbessern. Meine Haltung beruht dabei auf Akzeptanz und stabilem Beziehungsangebot.
Ziele:
- Vertrauen schaffen, Beziehung anbahnen
- Gruppengefühl schaffen, Angst und Unsicherheit abbauen
- Steigerung der Konfliktfähigkeit und der sozialen Kompetenzen
- Schulung der Wahrnehmung des eigenen und des anderen Selbst
- Förderung der taktilen Fähigkeiten und des Körpergefühls
- Erleben von Geborgenheit, Wärme, Anerkennung
- Gefühle zulassen und sich öffnen
- Erleben von Selbstbestimmung
- Kennenlernen der eigenen Grenzen, Akzeptanz der Grenzen des anderen
- mehr Aufmerksamkeit für die Außenwelt
- Bewusstsein für das Körperschema
- Förderung der Ressourcen
- Projekt TIRAM Weinviertel / Mistelbach
- Psychotherapie für Menschen mit intellektueller und körperlicher Behinderung
- Psychotherapie für Angehörigen von Menschen, die besondere Betreuung oder Pflege benötigen
- Frauen - Selbsterfahrungsgruppe